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Mittwoch, 2. November 2011

Gesangverein

Wer meinen Blog schon mal durchstöbert hat, weiß, daß ich im Männergesangverein tätig bin. Nicht nur als Sänger, sondern auch in der Vorstandschaft.
Wir haben in der Zwischenzeit sogar eine Web-Seite, die zwar nicht soo modern gestaltet ist, aber doch sehr informativ.
Wenn ihr Lust habt, schaut einfach mal rein.

Ein Klick auf die Überschrift oben führt euch direkt auf die Seite.

Viel Spaß beim Lesen und Betrachten der Bilder

Sonntag, 8. August 2010

Sängersuchaktion

Tja, der Samstag ist vorbei, und auch unsere Aktion ist abgeschlossen. Was nun nicht heissen soll, wir brächten keine Sänger mehr, smile. Nein, ganz im Gegenteil.

Gestern früh bin ich also losgezogen zu unserem "Veranstlatungsort" bei unerem Sangesbruder T. M. auf dem Hof.
Der Reihe nach kamen dann auch die restlichten Männer des Gesangvereins und wir haben einen Pavillon aufgebaut, eine kleine Theke mit Infomaterial bestückt, es wurde ein Kaffee- und Kuchentisch aufgebaut, ja selbst einen Grill für Bratwürste hatten wir organisiert.
Das Wetter spielte mit, herrlicher Sonnenschein, nicht zu warm, also alles bestens vorbereitet.
Nur...
Wo um Gottes Willen sind die Männer geblieben???
Ich meine nun diese Gattung Mensch, die zu etwa 50% den Anteil der gesamten Menschheit ausmachen soll. Ich habe viele Frauen gesehn, die beim Einkaufen waren, sich im Blumengeschäft umgesehn haben, oder sich beim Friseur hübsch machen liessen.
Aber Männer??? So weit das Auge reichte, nichts davon zu sehn.
Und Leute glaubt mit, ich weiß, daß es hier bei uns auch Männer gibt, man sieht sie ja immer...
Bei der Gartenarbeit, beim Hausbau, Autopolieren, verliebt mit einem Mödchen im Arm...usw.

aber gestern müssen die alle ausgeflogen sein. Leider.

Doch möchte ich nicht sagen, daß damit unsere Aktion ins Wasser gefallen ist. Zwei Männer konnten wir trotzdem dafür gewinnen, bei der nächsten Chorprobe mal dabeizusein und sich das anzusehn. (es waren wirklich die einzigen beiden, die herkamen).

Das nächste Mal werden wir ins Fussbalstadion gehn müssen, ich denke, da treffen wir mehr an, und die sollen teilweise sogar singen können, gg.
Nicht schön, aber dafür laut, lol.
In diesem Sinne, eine schöne neue Woche

Dienstag, 3. August 2010

Der Chor ruft, wer will hören....?

Tja, es ist wieder soweit. Die Ferienzeit neigt sich dem Ende zu, und auch unser Chor beginnt auch diese Woche wieder mit den Übungsstunden für unsere kommenden Auftritte.
Dazu werden wieder neue Lieder eingeübt und bereits bekannte Stücke wiederholt und gefestigt.
Da wir aber viele Sangesbrüder haben, die ihren Urlaub (verdientermassen) auch ausserhalb der Ferienzeit nehmen, wird es in den kommenden Wochen doch wieder einige Ausfälle geben, weil ab einer bestimmten Anzahl von Leuten der Chor nicht mehr singfähig ist. Ein paar Leute pro Stimme müssen eben einfach sein. Sonst klingt das nicht.

Um wieder neue Mitglieder für den Chor und die Gemeinschaft zu gewinnen, wird am kommenden Samstag eine "Sängersuchaktion" durchgeführt.
Wie sowas aussieht und was das genau ist?

Wir haben die Möglichkeit bei einem Sangesbruder auf seinem Grundstück diese Aktion durchzuführen. Dazu gibt es Stehtische, wo wir uns mit den künftigen und interessierten Sängern bekannt machen. Es gibt dazu natürlich auch Speis und Trank, wer könnte schon hungrig und durstig singen wollen und können, smile.
Dafür haben wir bestens gesorgt.
Den Leuten wird mit Plakaten und Infomaterial der Chor vorgestellt, was aber noch viel wichtiger ist, sind die persönlichen Gespräche. Nur so können den vielleicht noch Unentschlossenen entscheidende Argumente geliefert werden, unserem Chor beizutreten.

Da unsere Aktion schon über meherere Jahre erfolgreich durchgeführt worden ist, sind auch die benachbarten Chöre darauf aufmerksam geworden und es haben sich einige Vertreter der Chöre zu einem Besuch angesagt.
Singen kann (fast) jeder und vorsingen muss bei uns ja auch keiner. Und bestimmt gibt es viele Menschen, die in der Badewanne oder Dusche die schönsten Arien singen, aber sich nur nicht trauen, damit auch in der Öffentlichkeit zu brillieren, smile.
Wir versuchen den Leuten die Scheu davor zu nehmen, und bisher waren wir damit auch immer erfolgreich.
Sollte zufällig jemand aus dem Bereich Braunschweig-Wenden diese Zeilen lesen und sich angesprochen fühlen, so ist er herzlich eingeladen, am Samstag 07.08.10 ab 10 Uhr an unserem Infostand in der Hauptstrasse bei der Fa. T.Moll vorbeizusehen und sich zu informiern.
Eine Einschränkung haben wir allerding. Wir sind ein reiner Männerchor, Frauen werden auch gerne aufgenommen, dann aber als fördernde Mitglieder, smile.
Der Chor, die Vorstandschaft und alle Sangesbrüder freuen sich jedenfalls hoffentlich auch dieses Jahr neue Mitglieder begrüßen zu können.

So, nun genug der Werbung, lach.
Noch eine schöne Woche und über die Aktion gibt es dann sicher auch einen Bericht mit Fotos.
Bis dann

Mittwoch, 7. Juli 2010

Arbeitsalltag eines Schriftführers

Wer von euch ist in einem Verein? Bestimmt einige... aber seid ihr auch so aktiv im Verein, um als Vorstandsmitglied den Verein mitzugestalten?
Seit Februar 2010 bin ich Schriftführer in unseren Männergesangverein und damit habe ich auch nicht nur viel Arbeit sondern auch eine gewisse Verantwortung für den Verein übernommen.

Möchte euch heute mal so erzählen, was ich in letzter Zeit so alles gemacht habe.
Wie ihr ja sicher schon gelesen habt hier im Blog, feiert unser Verein dieses Jahr sein 135 jähriges Jubiläum. Dazu sind verschiedene Festlichkeiten geplant worden und bis auf unser Hoffest, das an diesem kommenden Wochenende stattfindet, haben wir alle Feiern bereits gut überstanden.
Dies waren der Empfang der Vereine zu Beginn unseres Jubiläumsjahres im Mai, dann folgten meherere Veranstaltungen an denen wir teilnahmen. Im letzten Juni Wochenende war dann unser kleines aber feines Volksfest, zu dem nicht nur unser Verein geehrt und gewürdigt wurde, sondern auch die DLRG und der FC Wenden konnten sich als Geburtstagskinder bzw. Jubilare präsentieren.

Um all diese Feiern zu planen, organisieren und abzuhalten bedarf es natürlich auch einer Vorbereitung. In mehereren Vorstandsitzungen wurde diskutiert, vorgeschlagen, verworfen, neu aufgelegt, auf Altes zurückgegriffen und neue Wege eingeschlagen.
Um dies für die aktiven und passiven Mitglider auch nachvollziehbar zu gestalten, dafür bin dann ich als Schriftführer gefragt.
Über jede Sitzung wurde ein Protokoll geschrieben, daß den Mitgliedern die Möglichkeit gibt, unsere Sitzungen nachzulesen und die Ergebnisse zu erfahren. Aus dem Protokoll können natürlich auch die festgesetzten Termine entnommen werden, wer wann wo und wie dazusein hat, naja, da sein sollte bei Möglichkeit.
Ob es nun um die Veranstaltungen selber handelt, also entweder die reine Anwesenheit, oder ob wir auch auftreten, welche Lieder vorgetragen werden (dies in Abstimmung mit unserem Chorleiter), das wird den Sangesbrüdern dann bei den Chorproben bekannt gegeben.
Um allen eine kleine Gedächtnisstütze zu gegen, wurde die Termine dann auch in eine Art kleine Terminübersicht zu Papier gebracht. Da können ausser den Terminen auch der Veranstaltungsort, die Zeit und welche Anzugsordung wir festgelegt haben, entnommen werden.

Jedes Fest lebt von seinen Gästen und damit auch eine große Zahl erscheinen kann, müssen Informationen geschrieben, gedruckt und verteilt werden.
Dies ist der hauptsächliche Teil meiner Arbeit. Vom Vorstand bekomme ich die Vorlagen, die ich dann aktualisiere, ausdrucke oder in Auftrag gebe. Bei unserem letzten Flyer für unser Hoffest wurde eine Auflage von mehr als 2000 Exemplaren an die Haushalte hier in unserem Ortsteil verteilt, so daß jeder Wendener über unsere Feierlichkeiten bestens informiert ist.

Nun gibt es bei unserem Hoffest auch für die einzelnen Gastvereine Urkunden, mit der wir uns für die Teilnahme und die Auftritte der Chöre bedanken. Diese müssen natürlich auch erstmal erstellt, ausgedruckt und dann in Bilderrahmen gesteckt werden. Ich denke, es wird für jeden Verein eine schöne Erinnerung an unser hoffentlich unvergessliches Jubiläum sein.

Nun habt ihr mal zumindest einen kleinen Einblick davon, was ich für unseren Verein so alles mache. Das meisste davon ist zwar nicht sooo schwer, aber leider ziemlich zeitaufwendig. Gott sei dank hab ich mehr Zeit zur Verfügung, als ich dafür brauche, smile, aber die Arbeit macht mir Spaß und Freude und wenn dann ab und an ein wohlwollendes Wort unseres Vorstandes dabei rüberkommt, ist das schon Belohnung genug.

Jeder Verein lebt von seinen Mitgliedern, und je aktiver sich jeder einzelne daran beteiligt, desto besser ist es für den Verein, für jedes Mitglied und man fühlt sich geborgen in einer Gemeinschaft, die zusammenhält und ein gemeinsammes Ziel hat.
Singen ist sicher nicht jedermanns Sache, aber wer Spaß daran hat und Geselligkeit liebt, trägt mit seiner Mitgliedschaft und Aktivität dazu bei ein Stück Kulturgut am Leben zu erhalten. Und dass uns das gelingt, zeigt sich bei jedem öffentlichen Auftritt unserer Truppe, der immer von herzlichen Applaus begleitet wird.

Freitag, 19. Februar 2010

Molly Melone


Eine schöne irische Volksweise, gesungen von unserem Chor anlässlich des 100-jährigem Firmenjubliäum der Fa. Moll.
Der Firmeninhaber, ebenfall ein Sangesbruder ist in der Bildmitte zu sehen. Seht genau hin, er ist der einzige, der keine rote Krawatte trägt, ;).



mit einem Lied geben wir uns natürlich nicht zufrieden, smile.
S´war immer so....
dann singt mal schön mit

Donnerstag, 4. Februar 2010

Wintervergnügen

So nennt sich eine Festivität unseres Chores Concordia 1875 Wenden, die alljährlich in der kalten Jahreszeit stattfindet. Was muß man sich darunter vorstellen? Ganz einfach, gemütliches Zusammensein mit lecker Essen und Trinken, sich amüsieren, tanzen und...

Ja wenn wir da nicht ein paar Vereinsmitglieder hätten, die sich immer was Besonderes einfallen lassen... smile.

Gleich das erste Foto hier zeigt zwei dieser Sangesbrüder bei einem der musikalischen Höhepunkte des Abends. Unser Hardy intonierte gekonnt die im alten berliner "Milljöh" angesiedelte Ballade von der Krummen Lanke. Ich habe mir dabei erlaubt, ihm tonale Unterstützung mit meinem Akkordeon zu geben.



Für den musikalischen Hintergrund beim Essen (Entenkeulen, Brust, Knödel (hier sagt man ja Klöse), vorher eine gute Hochzeitssuppe und süßen Nachtisch, sorgte der DJ Michael, der uns, je später der Abend wurde, immer mehr einheizte und für mehr als gute Stimmung sorgte.


Es wurde getanzt, geschunkelt und mitgesungen (manchmal auch gegröhlt) was die Lungen hergaben. Unser Anatol (Chorleiter) wäre begeistert gewesesen.

Wer hat noch nicht, wer will nochmal...?!?
Unsere Fördermitglieder, denen ich hier im Namen des Vereins auch noch mal herzlichen Dank sagen möchte, haben viele Spenden mitgebracht, die unter den Anwesenden verlost wurden. Von Frühstücksgutscheinen, Gutschein für ein fürstliches Essen in unserem Vereinslokal bis zu einer digitalen TV-Empfangseinheit mit Installation und persönlicher Einweisung war alles vertreten.


Unser Vorstand (hier mit der Glücksfee Verena) übernahm die Verlosung und Verteilung an die Gewinner. Allen nochmal herzlichen Glückwunsch dazu.


Ein weiterer Höhepunkt des Abends waren dann die "5 Amigos",


(v.l.n.r:Hardy,Georg,Wolfgang, Werner und Jürgen)

die sowohl stimmlich als auch mit den Texten die Stimmung zum sieden brachten. Ihre karnevalistischen Einlagen kamen beim Puplikum bestens an und wurden mit viel Applaus bedacht. Ohne Zugabe durften sie die Bretter, die die Welt bedeuten natürlich nicht verlassen.


Wie man sieht, war die Veranstaltung gut besucht, und erst als dem Wirt die Getränke fast ausgegangen wären, nahm das Fest ein Ende.
Eine rundum mehr als gelungene Aktivität unseres Vereines. Alle Gäste und Mitglieder waren begeistert und keiner wollte wirklich nach Hause gehn. Doch alles hat ein Ende, aber das nächste Fest wartet schon auf uns... smile

Sonntag, 13. Dezember 2009

Weihanchtsfeier des MGV Wenden


Süsser die Glocken nie klingen, als zu der Weiheinachtszeit.... so haben wir alle gesungen, der Chor , die Gäste, einfach alle, und ich habe mit dem Akkordeon für den richtigen Ton gesorgt.

Unsere Weihanchtsfeier 2009 ist leider schon wieder Geschichte und genau die möchte ich euch heute erzählen.

Unser 1. Vorstand, Georg Härtel, hat die Feier mit einer kurzen aber prägnante Rede eröffnet. Es wurden auch Mitglieder für ihr Engagement für den Verein geehrt, allen Voran unser Arthur Wildemann, der leider aus familiären Gründen nicht an der Feier teilnehmen konnte.

Unsere Bezirksbürgermeisterin,Frau Heidi Mundlos, die mit ihrem Ehemanm der Einladung gefolgt war, lies es sich nicht nehmen, ebenfalls ein paar Worte an den Verein und die Mitglieder zu richten. Sie verband unser Singen mit dem weihnachtlichen Gedanken, einem Freude zu bereiten und das tat sie dann auch, indem sie schöne weihnachtliche Duftkerzen verteilen ließ.


Danach gab es ein feines Essen, daß wie immer von unserem Sangesbruder Uwe Zimmer bereitgestellt und hergerichtet wurde. Hier könnt ihr mal eine kleine Auswahl dessen sehen, was uns alles kredenzt wurde.





Es wurde dann auch gesungen, wobei unser Chorleiter Anatoll statt vor uns mitten im Chor mit stand und mitgesungen hat. Die Leitung des Chores hat dann unser 2. Chorleiter Hans-Werne Schulze übernommen. Hier mal eine Kostprobe davon.



Es wurden dann noch zwei Lieder intoniert und danach ging es in den gemütlichen Teil über. Bei verschiedenen Schätzspielen wurden dann noch viele Gewinner ermittelt. So mußte z.B. erraten werden, wiviel Geld in unserem großen Sparschwein ist. Der einzige Hinweis war, daß das Schwein mehr als 9000 gr Inhalt hatte. Später mußte dann noch ein großer Schinken auf sein Gewicht taxiert werden und unser Christbaum wurde meistbietent versteigert.

Erst spät n der Nacht fand die Feier dann ein schönes Ende und die große Beteiligung der Mitglieder liess einen schönen Abend seinen Ausklang finden. Also rumdum gesagt, eine mehr als gelungene Veranstaltung.
Und jetzt noch ein paar Bilder ohne Kommentar und Wertung, smile.



















Mittwoch, 2. Dezember 2009

10 jähriges Jubiläum

Gestern waren wir wieder mit dem Chor unterwegs. Leider kann ich euch keine Bilder anbieten, da ich meine Kamera vergessen habe. Aber vielleicht bekomme ich ja noch Bilder von unserem kleinen Auftritt.
Jubiläum? Von wem?
Unser Vereinswirt hatte sein 10 jähriges. Er hatte alle eingeladen zum Essen und Trinken, mit Live-Musik, DJ und wir durften natürlich auch nicht fehlen.
Unser "Chef" Georg Härtel dankte dem Wirt für die langjährige Zusammenarbeit, wir dürfen den "Nichtraucher"-Saal kostenlos nutzen für unsere Chroproben und dafür wurde er auch ausgezeichnet als ein Wirt, der für Musiker was übrig hat.
Er bekam vom Chor als Geschenk eine "antike" Leuchte, damit er uns immer den Weg nach Hause leuchten könne und wie meinte Georg: "Nicht, daß du meinst, wir wollen dir die rote Laterne an dein Gasthaus hängen."
Die übervollen Gaststuben barsten fast asu allen Nähten. Aber wir haben natürlich auch unseren Platz bekommen.
Nachdem wir drei schöne Stücke vorgetragen hatten (Überall auf der Welt, Molly Melone und ein tschechisches Weinlied) machten wir uns hungrig ans kalte und warme Buffet. Es war mehr als reichlich gedeckt und schmeckte wie immer bei ihm super.
Danke dir Uwe mal an dieser Stelle für deine Gastfreundschaft und dein Engagement für unseren Verein.
Es wurde viel geredet, getrunken und spät in der Nacht fand die Feier auch mal ein Ende. Wer nicht dabei gewesen ist, hat echt was verpasst.

Ach ja, und wer unseren Ort kulturgeschichtlich mal kennenlernen will, dem sei diese pdf Datei an Herz gelegt. Einfach mal lesen, ist sicher interessant.

Samstag, 28. November 2009

Weihnachtssingen des Männergesangvereins Wenden

Heute war für mich der erste offizielle Auftritt mit dem Männergesangverein Wenden am Weihnachtsmarkt. 29 Mann mit zarten Stimmen in einer fast vollbesetzten Kirche... was will man mehr.
Gegen 18:15 haben wir uns im Gemeindehaus getroffen und nachdem unser Chorleiter Anatol pünktlich aus Berlin zurückgekommen war, konnte das Einsingen um 18:30 Uhr beginnen. Wie sich sowas anhört?
Hier ein kleines Beispiel dazu.

Nach dem Einsingen ging es über den Kirchhof dann in die von bereits gespannt wartenden Zuhörern Kirche St. Blasius.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Pfarrerin Susanne Pudeck-Voges haben wir dann unser Repertoire vorgestellt. Zur Auswahl standen fünf zum Teil unterschiedliche Stücke, einmal festlich einmal schwungvoll. Der Applaus des Puplikums bewies uns allen, daß unsere Bemühungen erfolgreich waren und haben sicher jeden einzelnen darin gestärkt, weiter so intensiv und mit viel Spaß an der Chorarbeit teilzunehmen.

Eines der besinnlichen Stücke hieß "Heilige Nacht". Hier nun die Aufnahme. Für die Qualität möchte ich mich entschuldigen, aber wegen ein paar technischen Problemen war eine bessere Aufnahme nicht möglich.

Dieses schöne alte Weihnachtslied "Der Trommler" war der Abschluss unseres kleines Konzertes. Auch wenn die Aufnahmen nicht der von mir gewohnten Qualität entsprechen so glaube ich doch, daß ihr einen kleinen Eindruck von unserem Chor bekommen habt, und daß die Weihnachtsstimmung auch in euch etwas aufgekommen ist.

Montag, 19. Oktober 2009

Chorwochenende

Wieder ein Wochenende vobei. Leider. Aber das nächste wird ja schon in Aussicht gestellt.
Kennt ihr Hornburg? Liegt ca. 30 km südlich von Braunschweig. Ein kleines verschlafenes Nest mit schönen Fachwerkhäusern. Liegt ganz verträumt in einem kleinem Tal an der Ocker.
Dort waren wir mit unserem Männergesangsverein übers Wochenende. Samstag früh um 8 Uhr war Abreise, gegen 8:45 Uhr waren wir dann vor Ort im Schützenhof, ein schönes Hotel, nicht zu groß, mit netten Zimmern, und einem großen Saal, wo wir dann auch unsere Chorproben abhielten.

Ganz schön anstrengend, wenn man den ganzen Tag am Singen ist. Nicht nur für die Stimme. Aber wir haben es geschafft, unseren "Fliegermarsch" komplett einzuüben. Noch etwas Feinschliff, und das Werk ist vollbracht und kann zur Aufführung gebracht werden.
Der Samstag Abend stand dann ganz im Zeichen der Geselligkeit und es wurde spät, bis auch die Letzten endlich im Bett waren.
Am Sonntag nach dem Frühstück gings dann nochmal bis Mittag in den Probensaal. Leider waren nicht mehr alle Sangesbrüder anwesend, da sie aus privaten Gründen bereits am Samstag nach Hause gefahren sind. Aber es wurde dennoch gesungen, was die Stimmbänder noch hergaben.
Nach einem leckeren Mittagessen haben wir uns dann so gegen 14 Uhr wieder auf die Heimreise gemacht. Wenn ich mir nun noch die Texte für unsere Lieder alle merken könnte, dann wäre es fast perfekt geworden, smile. Aber ich denke, wenn wir die Lieder noch ein paar mal Singen, dann wird auch dieses Problem aus der Welt geschafft sein.
Und hier noch ein paar Bilder:

1. und 2. Bass


Anatoll, unser Chorleiter in "Action"



Der schönste Platz ist immer an der Theke



Wer hat noch keinen Kaffee?

Sonntag, 4. Oktober 2009

Hansestadt Lübeck


Das Wahrzeichen von Lübeck, wie es wohl jeder kennt, auch wenn man noch nie da gewesen ist.

Lübeck war das Ziel unseres Ausfluges mit dem Männergesangsverein Wenden. Schon früh um 7 Uhr ging es mit dem Bus los (mitten in der Nacht also). Über die A2 und A7 Richtung Hannover und Hamburg weiter auf de A1 bis ins Herz von Lübeck. Nach kanpp drei Stunden waren wir da, was auch gut so war, denn um 10 Uhr begann dann auch schon die Stadtführung, die teilweise mit dem Bus und der Rest zu Fuß von statten ging.
Hier seht ihr einen Teil unserer Gruppe. Da wir über 50 Leute waren, hatten wir 2 Stadtführer und wurden demnach auch in 2 Gruppen aufgeteilt. So bekam wirklich jeder auch was mit. Die Stadt ist ja "uralt", wie wir erfahren durften (1300 gegründet und 1350 war der Stadtkern vollständig aufgebaut), war niemand anders als Heinrich der Löwe, ein echter Braunschweiger also, dafür verantwortlich. Soviel zum Thema Heimatpatriotismus.
Aufgrund der kürze der Zeit (2 1/2 Std für die Führung)konnten wir uns natürlich nur einige ausgewählte Sehenswürdigkeiten ansehen, aber ich denke, daß wir ein insgesamt schönes Bild von Lübeck mit nach Hause genommen haben, und der eine oder andere wird sicher neugierig auf mehr sein, und diese wirklich schöne Stadt wieder besuchen.


Auf diesem Bild ist das Heilig Geist Spital zu sehn, das eine Art Seniorenheim war. Zu Weihnachten wird das innere des Spitals schön geschmückt und ist absolut sehenswert. Es ist natürlich nur ein Teil davon zu sehn, die Anlage selber ist fast wie ein kleines Dorf, und das mitten in der Stadt.


Auf sagenhaften 20 m Höhe über der Stadt ist das "Villenviertel", wo es wunderbare Häuser zu sehen gibt und das eine oder andere Haus würde selbst mir gefallen, darin zu wohnen. Man hat von so hoch oben auch einen herrlichen Blick über das Panorama von Lübeck.



Nicht nur Pisa hat einen schiefen Turm, nein auch in Lübeck kann man diese eigentümlich Bauart bewundern. Fast alle historischen Gebäude sind aus Lehmziegeln (Backstein) gebaut und für den teilweise schwammigen Untergrund einfach zu schwer. Deswegen haben sich bei vielen Gebäuden (hier der Lübecker Dom) die Wände oder Türme geneigt. Gott sei dank ist Vorsorge getroffen worden, damit die herrlichen Backsteinbauten nicht einstürzen können, wäre ja echt schade drum.

Schöne Ansicht der alten Häuser direkt an der Trave. Links der Dom, rechts die Kirche St. Marien.
Nach dem Mittagessen in einem Gasthaus direkt an der Wakenitz gelegen, haben wir uns dann für den weiteren Verlauf unserer Reise gestärkt. Von hier aus sind wir dann mit einem "Ozeandampferchen" die Wakenitz entlang gefahren bis zum Razeburger See.



Der See ist fast 10 km lang und bis zu 24 Meter tief. Hier wird mit Segelbooten und kleinen Schiffen gefahren, aber auch Baden kann man vorzüglich in dem sauberen Wasser. Nur ist die momentane Jahreszeit weniger dafür geeignet.

Nach einer wiederum fast 3 stündigen Heimfahrt mit dem Bus waren wir dann gegen halb 8 abends wieder zuhause. In unserem Vereinslokal, "Zur Linde" haben wir dann bei einem Abendessen und gemeinsammen Lieder den Tag noch schön ausklingen lassen.
Eine schöne Fahrt, ein gelungener Tag, und der Wettergott hatte zumindest soweit ein einsehen mit uns, daß er es nicht hatte regnen lassen.

Freitag, 28. August 2009

Chorprobe

Morgen ihr Lieben,

oh mann, irgendwie bin ich gestern versumpft... Kam erst gegen 23 Uhr nach Hause, obwohl ich schon gegen 21 Uhr zuhause sein wollte. Aber erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt. Ein Sangesbruder hatte, wie ich, auch in dieser Woche Geburtstag und das sowas gefeiert werden muß, ist doch klar. Und genau das haben wir auch gemacht.
Wir beide bekamen vom Chor jeweils ein Ständchen gesungen. Daß da jeder durstig geworden ist, könnt ihr euch sicher vorstellen. Tja und das wars dann auch schon fast mir der Chorprobe. Lag aber auch daran, daß leider wegen Urlaub, Arbeit und anderen Terminen der komplette 2. Bass nicht anwesend war. So war der Chor natürlich nicht vollzählig und ohne Bass klingt der beste Chor einfach nicht.

Das Singen beschränkte sich dann im Wesentlichen auf die beiden Ständchen und ein paar Trinklieder, die man einfach anstimmt, um sich gegenseitig zu zuprosten.

Aber trotzdem hat sich der Abend auch für mich gelohnt. Der stellvertretende Chorleiter hat mich angesprochen und gefragt, ob ich aufgrund meiner musikalischen Ausbildung nicht Interesse daran hätte, selber einen Chorleiterkurs zu machen, um als Assistent den Chor zu unterstützen.
Das hat mich schon etwas stolz gemacht, kaum bin ich hier aufgetaucht, schon werde ich für eine verantwortungsvolle Position vorgeschlagen.
Zumindest wurde da mal vorgefühlt, wie ich dazu stehe, und daß ich nicht nein gesagt habe, könnt ihr euch sicher vorstellen. Na mal sehn, wie sich das noch so anläßt. Macht jedenfalls super Spaß und die ganze Truppe hat mich gut aufgenommen, als ob ich schon immer dazugehören würde.

Nächste Woche werden wir dann, weil ja immer noch Urlaubszeit ist, ein Singen mit Begleitung veranstalten. Also keine Lieder aus dem Repertoire des Chores, sondern einfach das singen, wozu wir grade Lust haben. Dazu werde ich dann mein Akkordeon mitbringen und eine Gitarre haben wir auch zur Begleitung.

Ansonsten werde ich mich jetzt dann schön in die Badewanne legen, etwas entspannen und mein Buch zu Ende lesen. Sonst kreist "Roter Okober" noch wochenlang im Atlantik rum und erreicht nie sein Ziel, smile

Schönen Tag und bis denne

Donnerstag, 27. August 2009

Das Wandern ist des.....

Keine Angst, ich werde nun nicht versuchen, euch das Singen beizubringen.
Ich wollte damit nur andeuten, daß ich ab 18:00 Uhr im Chor bin und selber singe, was die Kehle hergibt.
Bin ja erst ganz neu dazugekommen, also das ist erst meine 2. Singstunde. Mal sehn, was wir heute schönes trällern werden.
Unser Chorleiter ist selber nicht anwesend, wegen einer Prüfung, für die er sich vorbereiten will, diese Aufgabe übernimmt nun ein "Sangesbruder" (wie das im Chor so schön heißt) und mit ihm werden wir es heute abend zu tun haben.

Im Chor singen ist für mich nichts Neues, schon als Kind habe ich im Schulchor, im Kirchenchor und bei der Musikschule gesungen. Also im Großen und Ganzen weiß ich, worauf es ankommt. Hier wird eben Geselligkeit groß geschrieben und das Singen ist ein Teil der Geselligkeit. Aber auch der Größte.

Werde euch später erzählen, was wir so von uns gegeben haben...

Und jetzt gibts erst mal ne kleine Stärkung. Bauchscheiben und Nackensteaks vom Grill. Mmmmhhhh legger.

Also bis später dann und schönen Abend noch